Unser Ansatz
Das APPS-Flipper-Modell
Die Customer Journey hat sich verändert und wir haben darauf reagiert – mit einem Ansatz der flexibel und realitätsnah ist und den wir in all unsere Projekte mit einbeziehen können.
Das Ende des Funnels
Lineares Denken in Zeiten von KI? Das passt einfach nicht zusammen. Klassische Customer Journey Modelle vereinfachen die komplexe Lebensrealität und bilden nicht länger das ab, was wir tagtäglich erleben.
Entscheidungen sind chaotisch
Customer Journeys verlaufen selten gradlinig. Wir steigen ein, springen wieder raus, denken um – und kaufen am Ende vielleicht ganz woanders.
Einflüsse kommen von überall
Jeden Tag prasseln unzählige Impulse auf uns ein, die unsere Entscheidung beeinflussen – viele davon ganz nebenbei und oft unbewusst.
KI bringt neue Möglichkeiten
Personalisierung, Vorhersagen und Anpassungen sind leichter umsetzbar als je zuvor. Also nutzen wir sie – auch in unserer Customer Journey.
Das macht unser Modell anders
1
Adaptiv statt starr Die Journey reagiert auf Kontext und Verhalten – Touchpoints passen sich dynamisch an, statt alle durch den gleichen Ablauf zu schicken.
2
Personalisiert statt Schema F Die Journey richtet sich nach echten Datenpunkten wie Vorlieben, Historie oder Segment – irrelevante Touchpoints fallen weg, relevante bekommen mehr Gewicht.
3
Predictive statt zu spät Daten zeigen früh, wo jemand abspringen könnte. Wir setzen gezielt Impulse, bevor es passiert – und lenken die Journey aktiv in Richtung Ziel.
4
Selbstbeschleunigend statt isoliert Erfahrungen, Bewertungen und Empfehlungen werden gezielt mit eingebaut, um die Journey anderer positiv zu beeinflussen.
Dadurch können wir die Customer Journey nicht nur verstehen, sondern mit ihr arbeiten. Wir stimmen Touchpoints auf echte User ab und beantworten die Fragen nach Brand, Solution und Product Fit. Wir akzeptieren, dass jede Reise anders aussieht und begleiten Kunden auch nach dem Kauf, sodass sich die Scheibe weiter dreht.
So funktioniert das APPS-Flipper-Modell

Jede Journey beginnt mit einem Need oder Trigger.
Das kann eine Werbeanzeige sein, eine Empfehlung aus dem Umfeld oder ein ganz eigenes Bedürfnis. Dieser Moment stößt den Nutzer auf die Flipper-Scheibe.
Wie eine Kugel auf der Scheibe bewegt sich der User von Touchpoint zu Touchpoint.
Entscheidend sind dabei drei Dimensionen: Solution Fit, Product Fit und Brand Fit. Passen Position und Eigenschaften des Touchpoints zu den Vorstellungen des Users, geht es weiter in Richtung Mitte. Stimmen sie nicht, wird der User nach außen gedrängt.
In der Mitte öffnet sich die Spirale – der Weg zur Conversion.
Hier bündeln sich alle Bewegungen. Wer diesen Bereich erreicht, wird stärker in Richtung Entscheidung gezogen – und setzt mit Bewertungen, Empfehlungen oder Daten neue Impulse für die nächste Journey.

🎧 Mehr in unserem Podcast
In einer Folge nehmen wir dich mit hinter die Kulissen:
Wie das Modell entstanden ist, warum es dringend nötig war – und wie Marken wie RYZON es nutzen können, um ihr Marketing ehrlicher, relevanter und wirksamer zu machen.
Dadurch wird nochmal deutlich, wie das Ganze in der Praxis aussehen kann!
Lass uns mal drüber sprechen!
Du hast Fragen zum APPS-Flipper-Modell? In einem unverbindlichen Gespräch können wir diese klären und vielleicht auch schon beantworten, wie dein Marketing davon profitieren kann. Lust?

Das APPS-Flipper-Modell im Einsatz
So nutzen wir das Modell im Marketing-Alltag
Audit & Analyse
Der Start für Deine Customer Journey
Bestehende Marketing- und KI-Aktivitäten werden entlang der APPS-Dimensionen überprüft: Von Awareness bis Performance, ergänzt um den Check der drei Fits – Brand, Solution, Product. Ergebnis: ein klares Bild, welche Hebel zuerst bewegt werden sollten.
Strategien & Maßnahmen
Das APPS-Flipper-Modell im Alltag
Die Analyseergebnisse fließen direkt in einen Maßnahmenplan: von Markenbotschaften (Brand Fit) über Angebotspositionierung (Solution Fit) bis zur Produktdarstellung (Product Fit). So entsteht eine Roadmap, die zu Zielen und Ressourcen passt.
Monitoring & Optimierung
Beobachten, lernen und verbessern
Regelmäßige Auswertung der KPIs zeigt, ob Maßnahmen greifen. Die Touchpoints werden laufend nachjustiert – damit Kampagnen, Inhalte und Produkte dauerhaft performen.
Unsere Kunden: Das APPS-Flipper-Modell im Einsatz
Ein Triathlet sieht Ryzon auf Instagram – das ist sein Trigger. Er hat vielleicht schon den Need: neue Racewear für den nächsten Wettkampf. Auf der Flipperscheibe startet die Bewegung.
Zuerst landet er im Product Fit: Er klickt sich durch Schnitte, Materialien, Preise. Dann springt er in den Brand Fit: Wie nachhaltig ist das? Wer steckt dahinter? Passt das zu meinen Werten? Kurz darauf schaut er sich Vergleichsartikel oder Forenbeiträge an – Solution Fit.
Kein klarer Pfad, sondern eine dynamische Reise über Touchpoints. Personalisierte Inhalte, die sich genau seinem Verhalten anpassen – ausgespielt zum richtigen Zeitpunkt.
Er kauft, weil die Summe aller Impulse ihn überzeugt hat. Nicht linear, sondern genau dynamisch. Und seine Reise stößt die anderen an – durch Bilder in Stories und Gespräche mit Freunden.
Der Schulstart des Kindes erzeugt einen starken Need; sozialer Einfluss aus Kita-Umfeld und Elterngruppen verstärkt die Aufmerksamkeit für den passenden Ranzen.
Beratung, Testberichte und In-Store-Tests liefern den Solution Fit. Anschließend werden Größe, Ergonomie und Design der Modelle verglichen (Product Fit), bevor der Werteabgleich zu Nachhaltigkeit, Ergonomie und Stil den Brand Fit festigt.
Die Journey ist dynamisch: mobil unterwegs, Desktop zuhause; Inhalte variieren je nach Modellinteresse; Empfehlungen entstehen aus Besuchshistorie und Verweildauer; Reviews und Social Posts anderer Eltern lenken zusätzlich zur Marke.
Kauf im Fachhandel nach Multi-Touch-Interaktion; Online-Kaufoption als Fallback.
Ein:e HR-Manager:in eines wachsenden Unternehmens sucht nach einer Lösung, um Onboarding, Abwesenheiten und Gehaltsprozesse zu digitalisieren; ausgelöst und verstärkt durch eine Webinar-Einladung via LinkedIn.
Vergleichsartikel, Marktübersichten und Expert:innenbeiträge liefern den Solution Fit. Danach klärt der Feature-Vergleich (Essential vs. Enterprise) zusammen mit ROI-Rechner und Integrationscheck den Product Fit. Wertebasierte Fallstudien, Vision Statements und Employer-Branding-Videos stärken den Brand Fit.
Inhalte passen sich dem Branchensegment und dem Interesse an; nach starkem Product-Fit im Webinar folgen gezielte Brand-Fit-Touchpoints. Eine Scoring-Logik lädt zur Demo ein, Erfahrungsberichte anderer HR-Leitungen ziehen neue Suchende an.
Demo gebucht, Trial gestartet – der Sog führt in die Conversion.
Du möchtest einen tieferen Einblick?
Dann lohnt sich ein Blick in unseren Fachbeitrag.
Darin ordnen wir bestehende Customer-Journey-Modelle ein und zeigen, wie das APPS-Flipper-Modell entstanden ist. In unserem Beitrag zum Handbuch Innovatives Marketing von Springer verbinden wir theoretische Grundlagen mit konkreten Anwendungsbeispielen und geben zusätzliche Impulse zur heutigen Customer Journey.
Lass uns mal drüber sprechen!
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