#Folge 14


Empfiehlt mich die KI? So findest du heraus, ob ChatGPT & Co. dich vorschlagen

Wer heute eine Event-Location sucht, klickt sich nicht mehr durch zehn Google-Treffer – man fragt einfach die KI: „Ich suche eine Location für 500 Leute.“ Genau dort entscheidet sich, ob eine Marke empfohlen wird oder unsichtbar bleibt. Doch woran liegt es, wenn ChatGPT, die Google AI Overviews & Co. einen gar nicht erst nennen?

Am Beispiel der Grand Hall Zollverein aus Essen zeigen wir in dieser Folge, wie du herausfindest, ob die KI dich empfiehlt – und was du selbst dafür tun kannst. Ganz ohne teure Tools.



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Keine Lust zu hören? Die schriftliche Zusammenfassung gibt es hier:

Kunde im Fokus:
Grand Hall Zollverein Logo

Branche: Event- & Veranstaltungslocation (B2B)

Standort: Essen – auf dem UNESCO-Welterbe Zollverein, einer ehemaligen Kokerei

Struktur: Grand Hall Zollverein GmbH, Teil der Essener LK-Gruppe mit über 100 Mitarbeitenden

Gegründet: 1995 von Tom Koperek & Sven Robusch (einst mobile Disco-Betreiber) – die Halle selbst ist seit 2017 im Betrieb

Kernkompetenz: Rund 4.000 m² Veranstaltungsfläche auf drei Ebenen – Events aus einer Hand mit Ruhrpott-Industrie-Charme

Besonderheit: Bis zu 2.500 Personen (bestuhlt bis 1.800), dazu Foyer, Club & Schalthaus für kleinere Formate

Herausforderung: In der KI-Suche empfohlen werden, wenn Eventplaner:innen ChatGPT & Co. nach einer Location fragen

USP: Verifizierter Social Proof durch starke Testimonials und breite Präsenz in Branchenportalen

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Die Top Stärken des Unternehmens

Klare Positionierung

Die Website liefert alles, was eine KI-Antwort verdient: klare Positionierung, deutliche Differenzierung über den Ruhrpott-Industrie-Charme, dazu Factsheets, 3D-Rundgang und Videos. Content für rationale wie emotionale Entscheider – ein Sichtbarkeitsproblem ist hier kein Qualitätsproblem.

Drittquellen-Präsenz

Die Grand Hall taucht praktisch überall auf – in Branchenportalen, Ranking-Listen und sogar in der lokalen Presse. Wer von unabhängigen Quellen immer wieder genannt wird, gewinnt Trust: Lässt sich etwas an mehreren Stellen verifizieren, steigt die Chance auf KI-Sichtbarkeit.

Testimonials & Referenzen

Starke Kundenstimmen mit Name, Funktion, Foto und teils Video liefern verifizierten Social Proof – genau das, was KI-Modelle brauchen. Laut Princeton-Studie 2024 steigern Zitate die KI-Sichtbarkeit um 41 %, Statistiken um 33 % und Quellenangaben um 30 %.

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Die Top 3 Herausforderungen & unsere Ableitungen

Plattform-Listings: wichtig, aber keine Garantie

Nur 38 % der von KI zitierten Quellen stammen aus den Google Top Ten – dank „Fan-Out“ sucht die KI hunderte spezifische Keywords. Ein Listing bei Plattformen wie Spacebase (Stichwort „Hero Space“ mit direkter Buchbarkeit) kann den Ausschlag geben. Doch selbst Platz 1 bei einem Portal reicht nicht, wenn die Daten inkonsistent sind.

👉 Wir sehen: Präsenz in Aggregatoren und Review-Portalen ist wichtiger denn je – aber nur, wenn Profil, Merkmale und Daten dort konsequent gepflegt werden.

Zu emotional, zu inkonsistent für die KI

Viele Websites sind reine Emotion – schöne Videos ohne auslesbare Fakten. Die KI aber braucht Futter: zitierfähige Sätze, FAQs mit echten Kundenfragen, klare Zahlen. Bei der Grand Hall kursieren an verschiedenen Stellen verschiedene Kapazitäten (1.800 vs. 2.500 Personen) – die KI weiß dann nicht, was stimmt.

👉 Unsere Erfahrung zeigt: Emotion und Daten müssen zusammenkommen. Strukturiere Kapazitäten, Bestuhlung und Leistungen konsistent – sonst fliegst du bei fehlenden Daten komplett raus. Die Kunst ist, die KI als neue Leserin zufriedenzustellen, ohne den Menschen davor zu verschrecken.

Reverse Prompting: Frag die KI einfach selbst

Der einfachste erste Schritt kostet nichts: Stell einen typischen Eventplaner-Prompt – und wirst du nicht empfohlen, frag nach: „Warum hast du die Grand Hall Zollverein nicht genannt?“ Oft kommt eine konkrete Antwort, etwa fehlende Catering-Infos oder ein stärkeres Konkurrenz-Listing bei Spacebase.

👉 Wichtig: nur im privaten bzw. ausgeloggten Modus prüfen. Das ist qualitative Forschung, kein Tracking – ein Geo-Tool lohnt erst, wenn du Entwicklungen über die Zeit messen willst.

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Unsere Aha-Momente

Das solltest du aus der Folge mitnehmen – kurz, klar und auf den Punkt gebracht 🎯

Halte deine Daten konsistent & vollständig: Inkonsistente oder fehlende Daten werfen dich aus der KI-Empfehlung – teils komplett. Halte Kapazitäten, Bestuhlung und Leistungen überall gleich und auslesbar (zitierfähige Sätze, FAQs, Factsheets). The more consistent, the better.
Baue Plattform-Präsenz auf und pflege aktiv deine Bewertungen: Sei dort gelistet, wo verglichen wird – von Branchenportalen bis Spacebase oder OMR – und strebe „Hero Space“-Status samt direkter Buchbarkeit an. Behalte dabei deine Ratings im Blick: Manche KI empfiehlt nur Anbieter ab einer bestimmten Sterne-Schwelle. Hol dir gezielt Bewertungen von zufriedenen Bestandskunden – oft reicht das, um wieder ausgegeben zu werden.
Frag die KI selbst – und leite deine Positionierung ab: Stell einen realistischen Prompt und frag die KI, warum du fehlst. Schau dann, welche Marken genannt werden und mit welchen Merkmalen sie verknüpft sind – daraus ergibt sich dein Platz: Wofür willst du gelabelt werden? Für den qualitativen Einstieg brauchst du kein teures Tool – das lohnt erst, wenn du Entwicklungen über die Zeit trackst.

Unsere Ninja Hosts 🥷🏼 

Yvonne Romes

Hi, ich bin Yvonne!

Ursprünglich dachte ich, Politik- und Rechtswissenschaften wären mein Ding – doch schon bald hat mich die digitale Welt mit ihrer Kombination aus Technologie und Kreativität gepackt. In meinen verschiedenen Stationen im eCommerce habe ich mich vor allem mit der Verbindung von Online Marketing, Datenanalyse und jetzt neu: Künstlicher Intelligenz beschäftigt.

Heute bei Planinja bringe ich meine Expertise in der Prozessoptimierung, KI und Marketing-Analyse ein. In unserem neuen Podcast gebe ich regelmäßig Einblicke anhand von praktischen Beispielen unserer Kunden, die euch helfen tiefere und ehrliche Einblicke in die Welt des Online-Marketings zu erlangen.

Hi, ich bin Philipp!

Meine Reise im digitalen Marketing begann schon mit 14 Jahren, als ich mein eigenes ein News-Magazin gegründet habe. Während meines Marketingmanagement-Studiums und meiner Zeit als SEO und Online Marketer habe ich mich immer wieder in spannende Projekte gestürzt und eigene Online-Businesses nebenbei aufgebaut.

Heute bei Planinja teile ich meine Leidenschaft für Suchmaschinenoptimierung und Content Marketing. In unserem Podcast gebe ich euch regelmäßig meine besten Tipps, wie ihr euren Content gezielt für Google und eure Zielgruppe optimieren könnt, um mehr Sichtbarkeit und Erfolg zu erzielen.

Philipp Tusch

 

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Nutze die Chance bei unserem Marketing mal ehrlich Podcast dabei zu sein und einmalige Einblicke in Deine aktuelle Marketingstrategie zu erhalten – mit echten Einschätzungen und Mehrwert für Dich und andere begeisterte Marketer da draußen. Es geht ganz einfach:

1

Formular ausfüllen Einfach auf den Button klicken, Formular ausfüllen und abwarten.

2

Wir melden uns bei Dir Wir schauen uns Deine Nachricht an und machen einen Termin mit Dir aus. So können wir nochmal alles persönlich besprechen.

3

Ehrliches Audit Wir gehen ins Detail und schauen uns an was funktioniert und was noch besser gemacht werden kann – ganz ehrlich eben.

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