Synthetic Influencers

Virtuelle Creator, die Marken digital repräsentieren – glaubwürdig, skalierbar und rund um die Uhr aktiv.

Was ist das?

  • Synthetic Influencers sind KI-generierte Persönlichkeiten, die in sozialen Netzwerken auftreten, Communities aufbauen und Inhalte posten – ohne echte Person dahinter.
  • Sie kombinieren generative Bild-, Video- und Sprachmodelle, um wie reale Menschen zu wirken – mit Gesicht, Stimme und Haltung.
  • Marken setzen sie ein, um Kontrolle über Botschaften, Tonalität und Erscheinungsbild zu behalten – und gleichzeitig Social Media-Präsenz zu skalieren.
  • Der Trend verbindet Technologie mit Storytelling: Marken können ganze Narrative um ihre eigenen virtuellen Botschafter:innen bauen.

Relevante Einsatzbereiche:

Virtuelle Markenbotschafter:innen:

Brands wie Prada, Dior oder Samsung nutzen KI-Figuren, um Kollektionen oder Kampagnen emotional zu inszenieren.

Storytelling & Weltenbau:

Synthetic Influencers leben in fiktionalen, aber immersiven Welten, die Markencharaktere und Produktlinien übergreifend verknüpfen.

Community-Engagement:

KI-Creator reagieren in Echtzeit, beantworten Kommentare oder führen Kampagnen weiter, wenn menschliche Influencer pausieren.

Wie entwickelt ist der Trend?

Der Markt wächst stark. Figuren wie Lil Miquela oder Imma erreichen Millionen Menschen und erzielen Interaktionsraten, die mit echten Influencern konkurrieren. Gleichzeitig entstehen Tools, mit denen mittelständische Marken eigene virtuelle Figuren trainieren können. Die Herausforderung: Authentizität und kulturelle Sensibilität glaubwürdig zu gestalten.

Erst entstanden
Sehr etabliert
 

Wie relevant ist der Trend?

Synthetic Influencers verändern die Art, wie Marken Reichweite, Kontrolle und Storytelling kombinieren. Besonders relevant ist der Trend für Lifestyle-, Beauty- und Tech-Marken, aber zunehmend auch für B2B-Positionierung. Er eröffnet kreative Spielräume – vorausgesetzt, er bleibt transparent und ethisch vertretbar.

Kaum relevant
Sehr relevant
 

Selma’s Expertenmeinung

„KI-generierte Inhalte werden immer präsenter und somit auch wichtiger in Berücksichtigung bei der Erstellung eigener Inhalte. Wieso nicht Zeit, Geld und Kapazitäten sparen, wenn es möglich ist? Ich persönlich finde diese Vorstellung aus Kunden-Perspektive noch etwas beängstigend. Andererseits sehe ich aus Marketing-Sicht großes Potenzial in der Personalisierung und Abrufbarkeit von Inhalten. Diese werden nämlich stets bedeutsamer und nehmen somit eine wichtige Rolle in einer Marketingstrategie ein. Es bleibt spannend, in welche Richtung sich dieser Trend im Jahr 2026 entwickelt.“