Redaktionsplan fürs Content Marketing: Darauf kommt es an!


Du willst Dein Content Marketing auf ein solides Fundament stellen? Dann ist ein Redaktionsplan Pflicht für Dich. Wir zeigen Dir, worauf Du bei der Erstellung eines Redaktionsplans achten musst – und wie Du es schaffst, dass alle Abteilungen des Unternehmens nahtlos zusammenarbeiten können.

Auf den Punkt

Wann brauche ich einen Redaktionsplan?

RedaktionsplanDie kurze Antwort: Immer, wenn Du sinnvolles Content Marketing betreiben möchtest. So wie Journalisten in Redaktionen seit Jahren schon ihre Magazine lange im Voraus planen, gehört es auch für Unternehmen heutzutage zur Pflicht, ihre Beiträge, Posts, E-Books und Inhalte strategisch abzustimmen. Einfach darauf los zu veröffentlichen, hilft weder der Zielgruppe noch der Marke selbst. Im Gegenteil: Wenn die Inhalte keiner Strategie folgen, könnte das sowohl extern als auch intern enden wie im Wilden Westen.

Redaktionspläne dienen im Content-Marketing-Bereich dazu, den Überblick über die Inhalte zu behalten. Wann poste ich was? Wer ist dafür verantwortlich? Wie garantiere ich, dass meine Zielgruppe regelmäßig interessanten Content hat? Ein Redaktionsplan ist somit auch das Herz der Inhalte-Erstellung. Er sorgt dafür, dass Ressourcen entsprechend geplant werden können. Zusätzlich dient er als Leitlinie für die Themen selbst. Statt von Inhalt zu Inhalt zu denken, gibt ein Redaktionsplan also einen ganzheitlichen Blick über das Content Marketing – und ist somit für jedes Unternehmen ein wertvolles Tool, um das Marketing auf ein strategisch solides Fundament zu stellen.

Welche Vorteile hat ein Redaktionsplan?

Typischerweise bietet ein Redaktionsplan – sprich eine geordnete und geplante Zusammenfassung der kommenden Themen, Posts und Inhalte – folgende Vorteile:

  • Er verschafft Dir einen Überblick, sodass Du die Ressourcen des Unternehmens entsprechend planen kannst – Texter und Honorare zum Beispiel.
  • Ein Redaktionsplan sorgt dafür, dass alle Abteilungen des Unternehmens nahtlos zusammenarbeiten können, weil jeder genau weiß, wann er was zu tun hat. Von Vorteil ist dabei, wenn Du auf Kollaborationstools wie Asana oder Trello setzt (dazu unten mehr).
  • Er hilft Dir, wichtige Events oder Veranstaltung im Blick zu behalten und zu berücksichtigen. Zum Beispiel wirst Du bei Branchen-Events möglicherweise weniger Probleme haben, auf neue Inhalte und Themen zu stoßen. In anderen Wochen hast Du vielleicht mehr Engpässe und musst daher mehr eigene Themen setzen.
  • Der Redaktionsplan sorgt dafür, dass Du alle relevanten Themen auf den relevanten Kanälen abdeckst. Dank der Übersicht siehst Du immer, welche wichtigen Themen bisher fehlen oder welche Du möglicherweise zu viel bespielst.
    Er erleichtert die Planung von Content-Marketing-Kampagnen und sorgt für eine abgestimmte Inhalte-Erstellung über alle wichtigen Kanäle.

Tipp: Häufig lassen sich Redaktionspläne auch direkt mit Sharing-Tools wie Hootsuite oder der HubSpot Marketing Suite verbinden. Diese Tools ermöglichen das Posten auf Social-Media-Kanälen und sorgen dafür, dass sich Planung und Umsetzung der Kampagnen auf einer Plattform befinden.

Zusammenarbeit zwischen den Abteilungen

Der Redaktionsplan löst im Content Marketing ein zentrales Problem: die Zusammenarbeit der unterschiedlichen Abteilungen. Denn in den seltensten Fällen liegt die Erstellung von Inhalten allein in der Hand einer einzigen Abteilung. Neben der Tatsache, dass für Texte häufig externe Schreiber verantwortlich sind, müssen darüber hinaus noch Grafiken entwickelt, Inhalte geplant, gebrieft und in sozialen Netzen verteilt werden. In einigen Fällen kommen dazu noch eine Korrekturschleife und möglicherweise externe Influencer, die Inhalte und Botschaften verbreiten.

Um diese Zusammenarbeit zu koordinieren, eignen sich Redaktionspläne in Workmanagement-Lösungen der Erfahrung nach besonders gut. Zu den beliebtesten zählen hier Asana und Trello.

Der Vorteil: Verschiedene Abteilungen können dadurch Zugriff auf den Redaktionsplan haben. Dank Deadlines und Verantwortlichkeiten ist jedem Mitarbeiter zu jeder Zeit klar, in welcher Phase sich eine Maßnahme, eine Kampagne oder ein Content-Stück befinden.

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So sieht ein guter Content Marketing Prozess aus

In unserer Serie „Aus dem Alltag eines Online-Marketers“ haben wir einen Prozess ausgezeichnet, der adaptierbar ist. Wie bekommt man mehrere Abteilungen an einen Tisch? Wie können Redundanzen vermieden werden?

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Was muss ein Redaktionsplan beinhalten?

Zur Vorbereitung eines Redaktionsplans solltest Du Dir vier zentrale Fragen stellen:

  • Welche Zielgruppe möchtest Du erreichen?
  • Welche Themenbereiche willst Du abdecken?
  • Welche Events sind im definierten Zeitraum wichtig?
  • Welche mediale Aufbereitung ist besonders lohnenswert (Infografiken, Posts …)?

Die Antworten auf diese Fragen sollten in Deinem Redaktionsplan Einzug erhalten. Zum Beispiel ist es kontraproduktiv, hauptsächlich Posts auf Instagram zu planen, wenn Du eigentlich eine B2B-Zielgruppe erreichen willst. Besser sind womöglich Suchmaschinen-optimierte Texte und Beiträge auf Business-Plattformen.
Darüber hinaus gibt es eine Reihe von „Must-haves“ in einem Redaktionsplan – also Dinge, die eigentlich immer dazu gehören, ganz egal, ob Du deinen Redaktionsplan bei Excel oder in Asana bzw. Trello anlegen möchtest.

Steckbrief: die Must-haves eines Redaktionsplans

  • Thema der Publikation bzw. Arbeitstitel
  • Format bzw. Plattform (Artikel, Post, Whitepaper, Podcast, Instagram …)
  • Geplantes Datum bzw. Deadline
  • Verfasser / verantwortlicher Mitarbeiter
  • Zielgruppe bzw. Ziel-Persona
  • Ziel bzw. Kampagnenzugehörigkeit (Awareness, Branding, Sale, …)
  • Keywords bzw. Leitwörter zu dieser Kampagne
  • Call to Action (welcher Lead soll erreicht werden?)
  • Status der Publikation

Wie Du siehst, kann ein Redaktionsplan ganz schön komplex werden. Prinzipiell liegt die Ausgestaltung natürlich in Deiner Hand und sollte zu Deinen Bedürfnissen passen. Brauchst Du dabei Hilfe? Wir stehen Dir gerne mit unserer Expertise zur Seite. Kontaktiere uns einfach unverbindlich und wir schauen uns gemeinsam Deinen speziellen Case an.

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Über Philipp Tusch

Philipp gründete bereits mit 14 Jahren sein erstes eigenes Unternehmen – ein News-Magazin, das er Jahre später erfolgreich veräußerte. Neben seinem Marketingmanagement-Studium sammelte er zudem praktische Erfahrungen als SEO und Online Marketer in verschiedenen Unternehmen und betrieb weiterhin nebenberuflich erfolgreiche eigene Online-Projekte. Durch sein tiefgreifendes technisches Verständnis kann Philipp Projekte und Strategien bis ins kleinsten Detail planen – ohne dabei das Big Picture aus den Augen zu verlieren.