Fünf Tipps für ein erfolgreiches Inbound Marketing

Wann hast du zuletzt auf einen Werbebanner einer Webseite geklickt?

Lange her, oder?

Klassische Push-Maßnahmen wie Werbung laufen immer häufiger ins Leere. Ad-Blocker verhindern ihre Ausspielung und Nutzer nehmen die Banner gar nicht erst wahr. Die Folge sind unnötige Werbeausgaben und schwache Ergebnisse. Das ist häufig frustrierend. Und die Cookie Banner verschleiern bis zu 30% und mehr Daten.

Im Online-Marketing hat daher ein Perspektivenwechsel eingesetzt. Beim Inbound Marketing bespielst du nicht die breite Masse, sondern setzt gezielte Werbung zu einem Zeitpunkt, zu dem der Kunde sie konkret benötigt. Smart umgesetzt erhöhst du damit nicht nur deinen ROI, sondern auch die Lead-Zahlen signifikant.

Ganz so einfach ist das allerdings nicht. Es gibt einige Dinge, die du beim Inbound Marketing beachten solltest. Diese 5 Tipps helfen dir, eine Inbound-Strategie für dein Unternehmen aufzusetzen oder zu optimieren.

1. Im Mittelpunkt steht der Kunde, nicht das eigene Produkt

Bei Inbound-Maßnahmen geht es vor allem darum, relevanten Content für den Nutzer zu produzieren. Deine primäre Fragestellung lautet also nicht, welche Produkte und Themen du in einer gewissen Zielgruppe platzieren möchtest, sondern: Welche Informationen und welche Inhalte benötigt ein Lead oder ein Kunde in welcher Phase der Customer Journey?

Das setzt ein grundlegendes Umdenken voraus: Du musst zum einen genau wissen, wer dein Kunde ist, und zum anderen, welche Interessen, Ziele oder Wünsche er hat. In der Praxis heißt das etwa, deine Buyers-Personalie zu kennen, die neben demografischen Eigenschaften auch Verhaltensweisen und Erwartungen des Kunden an dein Produkt umfasst. Dazu musst du wissen, in welcher Phase der Nutzer ist, der einen bestimmten Content oder eine Werbemaßnahme sehen wird. All das hat signifikant Einfluss auf die Ansprache und die Platzierung deiner Inbound-Maßnahme.

2. Kenne die Phase, in der sich der Nutzer befindet

Deinen Kunden zu kennen und zu wissen, in welcher Phase er sich befindet, ist essenziell für die Erstellung relevanter Inhalte. Es gibt drei grundlegende Phasen, die hier von Bedeutung sind:

  • die Awareness Stage, in der sich ein Nutzer eines Problems bewusst ist, sich nur informieren will und daher noch keine expliziten Produktempfehlungen braucht. Hier kannst du allgemeine Beiträge im Blog, E-Books oder Whitepaper auf dafür geeigneten Kanälen einsetzen.
  • die Consideration Stage, in der dein Nutzer nach einer konkreten Lösung für dein Problem sucht. Videos mit Problembehandlungen, Tutorials oder Podcasts sind in dieser Phase geeignet.
  • und die Decision Stage. Hier trifft dein Nutzer eine Kaufentscheidung. Während zuvor eher Content relevant war, der zu den Interessen des Nutzers passt, platzierst du hier nun erstmals vordergründig dein Produkt und zielst auf die Conversion ab.

3. Unterschätze nicht das Potenzial der Landingpage

Die Landingpage (LP) ist der smarteste Weg, Leads einzusammeln. Denn erst, wenn du die E-Mail-Adresse oder die Telefonnummer eines Nutzers kennst, ist dieser für dich wertvoll. Auf der LP kannst du etwa ein E-Book oder eine Testphase für dein Produkt anbieten, um die Kontaktdaten des Nutzers zu bekommen. Achte darauf, dass die Seite so übersichtlich und informativ wie möglich gestaltet ist. Zudem empfehle ich dir, das Lead-Formular nicht zu kompliziert zu gestalten – im schlimmsten Fall schreckt das den Nutzer nämlich ab und steigert die Bounce-Rate.

Hast du die Kontaktdaten, kannst du den Lead in der Folge z.B. automatisiert mit einer Mailstrecke bespielen und ihn so geschickt zu einer Conversion führen. Aber Achtung: Auch hier ist es im Sinne des Inbound-Marketings, nur relevanten Content für den Lead zu produzieren.

4. Mit dem Kauf ist der Prozess noch nicht beendet

Hast du es geschafft, einen Lead dank eines smarten Inbound-Marketings zu einem Kunden zu entwickeln, ist deine Arbeit aber noch nicht beendet. Im Gegenteil: Mit einem guten Costumer Relationship Management schaffst du es vielleicht, den Kunden erneut zu einem Kauf zu bewegen. Das ist sogar billiger, als einen neuen Kunden zu entwickeln. Auch hierfür ist relevanter Content an den richtigen Stellen notwendig. Mit durchdachten Inhalten erreicht der Kunde vielleicht sogar des Status des Markenbotschafters, der dir wiederum weitere Leads beschafft – die Königsdisziplin des Marketings.

5. Ohne das geht es nicht….

All diese Tipps sind aber keinen Cent wert, wenn du eines vergisst: eine echte und nachhaltige Inbound-Strategie. Dabei solltest du strukturiert vorgehen und auf Daten statt auf dein Bauchgefühl hören. Dir sollte klar sein, welchen Content du einsetzt, über welche Kanäle du gehst, in welcher Frequenz und Reihenfolge du relevante Inhalte spielst, wie du all das umsetzt, misst und ordnest. Das ist der Großteil deiner Arbeit als Inbound-Marketer und essenziell wichtig.

Inbound Marketing
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Über Sebastian Gebert

Sebastian Gebert, Geschäftsführer von planinja Consultung

Sebastian startete nach seiner klassischen Berufsausbildung zu Beginn des Internet-Zeitalters bereits eigene Online-Projekte, organisierte Veranstaltungen und leitete Teams in kleinen und mittelständischen Betrieben, wie auch im klassischen Konzern. Sein Gespür für Online Marketing Trends hat er auf den unterschiedlichsten Ebenen einbringen können. Bei planinja ist Sebastian der Experte für Inbound Marketing und entwickelt umfangreiche Strategien und Prozesse für unsere Kunden.


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